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Biotechnologie & Umwelt, Energie, Chemie und Kunststoffe

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08.12.2011

Aktuelles



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Es ist eine Frage der Zeit, bis Kohle und Erdöl zur Neige gehen. Als Alternative lassen sich Pflanzen in fossile Energieträger umwandeln - mit dem Vorteil, dass bei der Verbrennung im Schnitt nur so viel CO2 frei wird, wie die Pflanze aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Die Hohenheimer Professorin Andrea Kruse entwickelt Verfahren, wie sich grüne Pflanzen möglichst komplett industriell verwerten lassen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit dieser Förderung das Ziel die Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und Neuseeland durch die Unterstützung des Wissenschaftler­austausches bei gemeinsamen Forschungsprojekten weiter zu intensivieren. Projektskizzen können bis spätestens 7. Juni 2013 eingereicht werden.

Eine Messe wird 20, ein Industrie erwachsen. Wo steht die BIO heute? Die belegte Fläche in der Messehalle ist kleiner, die Konferenz geprägt von allgemeinen Themen und Trends, das Partnering wichtigster und unverzichtbarer Baustein. Die Goldgräber-Stimmung von einst ist einem routinierten Selbstbewusstsein über die wirtschaftliche Bedeutung der Biotechnologie gewichen.

Die fachoffenen Freigeist-Fellowships der VolkswagenStiftung richten sich an außergewöhnliche Forscherpersönlichkeiten nach der Promotion, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen und risikobehaftete Wissenschaft betreiben möchten. Anträge können bis zum 15. Juni 2013 eingereicht werden.

So viel Geld wie noch nie stellt die Europäische Kommission in diesem Jahr für das Marie-Curie-Programm zur Verfügung: Mit 227 Millionen Euro wird sie rund 1000 erfahrene Forscher finanziell unterstützen und dadurch deren Mobilität inner- und außerhalb Europas fördern. Bewerbungsschluss ist der 14. August 2013.

Mit dieser Fördermaßnahme des Internationalen Büros des BMBF und des Russischen Fonds werden deutsch-russische Kooperationsprojekte angestrebt, die thematisch prioritären Zukunftstechnologien zuzurechnen sind. Die Bekanntmachung richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Verbund mit den Unternehmen sowie an russische innovative kleine Unternehmen. Projektskizzen können bis zum 29. April 2013 eingereicht werden.

Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Virtuellen Techniken sind eine essenzielle Voraussetzung, um Innovationen zu schaffen und die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu erhalten. Daher ist es Ziel dieser Bekanntmachung, mit der Weiterentwicklung von Techniken der Virtuellen und Erweiterten Realität (VR/AR), substanzielle Beiträge für die Realisierung der Fabrik der Zukunft zu leisten. Projektskizzen können bis zum 7. Juni 2013 eingereicht werden.

RegioWIN ist ein wesentliches Element der EFRE-Strategie des Landes für die Förderperiode 2014-2020. Regionen, Landkreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sind aufgefordert, sich gemeinsam mit regionalen Akteuren mit Stärken und Schwächen ihres funktionalen Raumes im Hinblick auf Innovation, nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung auseinanderzusetzen, Zukunftschancen zu identifizieren und eine gemeinsame Zukunftsstrategie mit dem Ziel der Spezialisierung für ihren funktionalen Raum zu erarbeiten. Der Wettbewerb startet im Februar 2013 und endet mit der Prämierung der Konzepte Ende 2014.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, an einer Unternehmensgründung interessierten Teams die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlichen Erfolg versprechende neue Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften mit einer eigenständigen Arbeitsgruppe in Deutschland zu bearbeiten und einer kommerziellen Anwendung zuzuführen. Primäres Ziel des beabsichtigten Ergebnistransfers soll eine wirtschaftliche Verwertung durch eine Unternehmens­gründung auf dem Gebiet der Biotechnologie sein. Projektskizzen können bis zum 15. Juli 2013 eingereicht werden.

Ab sofort können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und technologischer Dienstleistung wieder mit beispielhaften innovativen Produkten, Verfahren und technologischen Dienstleistungen um den Innovationspreis des Landes 2013 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis – bewerben. Das Land vergibt in diesem Jahr Preise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro; die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH verleiht einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2013.

„Um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Land weiter zu stärken und Baden-Württemberg zum Vorreiter eines ressourcenschonenden und umweltverträglichen Wirtschaftens zu machen, fördert die Landesregierung mit dem mit insgesamt 600.000 Euro dotierten Wettbewerb Investitionen in innovative Produktionstechniken, die besonders ressourceneffizient sind“, betonte der Umweltminister Baden-Württembergs, Franz Untersteller. Antragsende ist der 30. April 2013.

Die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation zwischen Deutschland und Russland besitzt eine über zwanzigjährige Tradition. Ziele der Fördermaßnahmen sind die Exploration und Vorbereitung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung, die Vernetzung von Forschungsvorhaben sowie die Entwicklung nachhaltiger Forschungspartnerschaften, vor allem auch mit Partnern in den russischen innovativen Regionen. Vorzugsweise werden anwendungsnahe Vorhaben sowie Maßnahmen mit ­Industriebeteiligung unterstützt. Projektskizzen können bis zum 30. September 2014 eingereicht werden.

Für kapitalsuchende junge Medizintechnik- und Biotech-Unternehmen wurde mit „capmatch medical“ ein europaweit ausgerichtetes spezielles Online-Managementtool eingerichtet, auf dem diese ihr Geschäftsmodell ausgewählten, investitionsbereiten Kapitalgeber präsentieren können. Professionelles Coaching und Prozessmanagement durch ein erfahrenes Team verbessern die Chancen für ein erfolgreiches Matching zwischen Unternehmen und Investoren.

Der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung hat in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr neue Programme beschlossen und dafür 32,45 Mio. Euro bereitgestellt. Die Mittel kommen gemeinnützigen Projekten in Baden-Württemberg zu Gute und dienen der Zukunftssicherung des Landes. Das Projektvolumen beträgt somit seit Gründung der Stiftung im Jahr 2000 insgesamt rund 680 Mio. Euro.

Kosmetik-, Lebensmittel- und chemische Industrie nutzen schon heute Produkte aus dem Stoffwechsel der Mikroalgen. In Zukunft könnten die grünen Einzeller auch im großen Stil als regenerative Energiequelle in Photobioreaktoren auf Brachflächen gezüchtet werden. Der Diplom-Ingenieur Mark Fresewinkel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt in einem Kooperationsprojekt einen Photobioreaktor, in dem gleich eine Biogasanlage integriert ist.

Der vom Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e.V. (UMSICHT-Förderverein) ausgeschriebene Wissenschaftspreis fördert den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft zu aktuellen Themen in den Bereichen Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik. Prämiert werden Beiträge in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2013.

Im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) betreut die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) Projekte zum Thema Bioenergie. Aus dem Sondervermögen "Energie- und Klimafonds" (EKF) der Bundesregierung stehen 2013 23 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich zur Verfügung. Fristen für die Einreichung von Projektvorschlägen bestehen nicht.

Mit dem neuen Förderprogramm will das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) innovative und energieeffiziente Nutzung von Bioenergie unterstützen.



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Dr. Stefan Schiller vom Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg hat sich schon in seinem Studium für die Vielfalt der molekularen Möglichkeiten in der Natur interessiert. Heute ist er Spezialist für bionische Chemie und synthetische Nanobiotechnologie. Er baut zum Beispiel komplexe Proteinmaschinen für die Signalweiterleitung, Protein-Netzwerke für die Medizin oder Arznei-Fähren für die gezielte Applikation von Medikamenten.

Die MicroMol GmbH macht mikrobiologische, molekularbiologische und zellbiologische Analysen, betreibt Forschung und Entwicklung, führt Validierungen durch und produziert und vertreibt Laborprodukte für die Life-Sciences-Branche. Hinter diesen wenigen Begriffen verbirgt sich ein vielfältiges Angebot, mit dem das Karlsruher Unternehmen ganz unterschiedliche Kunden anspricht. Die Pharma- oder Chemieindustrie zählen ebenso dazu wie Unternehmen der Medizintechnik, der industriellen Biotechnologie oder der Ernährungswirtschaft.

Das 7. Forschungsrahmenprogramm (FRP) bietet auch Chancen zur Forschungszusammenarbeit mit nicht-europäischen Ländern. Doch wie können die hierfür offenen Aufrufe gefunden werden? Eine Online-Plattform bietet hier nun Abhilfe.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) gibt folgende EU-Projekt-Partnersuche bekannt: PS FP7-KBBE.2013 – Valorisierung von Bioabfall in der Weinherstellungskette.

Am 8. November fand in Stuttgart der Biogastag Baden-Württemberg 2012 statt. Biogasanlagen werden in Zukunft verstärkt Zulauf aus der Biotonne erhalten, denn ab 1. Januar 2015 muss Bioabfall gesammelt und verwertet werden.

Im Verbundprojekt EtaMax haben Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Demonstrationsanlage realisiert, mit der sich welkes Gemüse und matschiges Obst vergären lassen. Das entstehende Biogas wird aufgereinigt und der Methananteil erhöht. Es steht so als Kraftstoff für Autos zur Verfügung. Am 25. Oktober 2012 haben die Projektpartner die Anlage gemeinsam mit Minister Untersteller auf dem Gelände des EnBW-Heizkraftwerks in Stuttgart-Gaisburg in Betrieb genommen.

Die Industrie wird begrünt. Deutschland, Finnland, Norwegen, Dänemark und die Niederlande setzen sich intensiv mit Bioökonomiestrategien auseinander. Die EU ebenso. Und auch regionale Akteure entwickeln Konzepte. Das ist der richtige Weg.

Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 2. Oktober 2012 in Leuna die ersten Anlagen in Betrieb genommen.

In einer vom BMBF und BMU gemeinsam durchgeführten großen Konferenz sollte aufgezeigt werden, wie durch nachhaltige Bioökonomie eine umweltverträgliche Zukunft geschaffen werden kann. Man ist sich einig, dass dringend gehandelt werden muss. Forschungsprogramme sollen die Möglichkeiten, Risiken und die Rahmenbedingungen für den Aufbau einer Green Economy erkunden und Handlungsempfehlungen geben, wie den Herausforderungen durch Klimawandel, Energie- und Ressourcenknappheit begegnet werden kann.

Die Europäische Kommission hat am 17. Oktober 2012 einen Vorschlag vorgelegt, durch den die globalen Landnutzungsänderungen für die Herstellung von Biokraftstoffen begrenzt und die Klimaverträglichkeit der in der EU verwendeten Biokraftstoffe verbessert werden sollen. Durch Änderungen derzeitiger Rechtsvorschriften will sie Biokraftstoffe fördern, die erhebliche Emissionsverringerungen ermöglichen, deren Herstellung nicht in direktem Wettbewerb zu Nahrungsmitteln steht und die sich gleichzeitig durch mehr Nachhaltigkeit auszeichnen.

Das europäische Konsortium KIC InnoEnergy, dessen Aufbau vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert wird, treibt Innovationen im Energiesektor voran und befördert somit ein nachhaltiges europäisches Energiesystem. Ziel ist es, Innovationslücken zu schließen und die Innovationskraft Europas zu stärken. Nun hat KIC InnoEnergy einen weiteren wichtigen Schritt vollzogen: die Gesellschaftsgründung der deutschen Niederlassung in Karlsruhe. Die Gesellschaft koordiniert die Aktivitäten von KIC InnoEnergy im Bereich „Energie aus chemischen Energieträgern“.

Nach der Veröffentlichung der Ausschreibung am 20. Juli 2012 wurde keiner der vier eingereichten Projektvorschläge des Förderschwerpunkts "Cross-cutting Actions between Activities 5 and 6" positiv evaluiert. Daher werden 22 Mio. EUR Fördermittel umverteilt. Davon profitieren auch Projekte zur nächsten Generation Biokraftstoffe.

Mehr als 500 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung der Landesregierung, sich umfassend über das Thema Ressourceneffizienz zu informieren. Der große Fachkongress zur Ressourceneffizienz fand am 27. und 28. September 2012 im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe statt. "Wir wollen Schrittmacher auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden, umweltverträglichen Produktion werden", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation zwischen Deutschland und den Ländern Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Weißrussland besitzt eine langjährige Tradition. Ziele der Fördermaßnahmen sind die Exploration und Vorbereitung von Kooperationen im Bereich der Forschung und Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Themen wie die Biotechnologie, Life Sciences, Gesundheitsforschung und Nachhaltigkeitsforschung. Projektskizzen sind bis zum 30. Juni 2014 einzureichen.

Mit bis zu 3.000 Euro unterstützt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm im kommenden Jahr wissenschaftliche Veranstaltungen auf dem Gebiet der Biotechnologie, Pharmazie, Medizintechnik oder Gesundheitswirtschaft in der Region. Vorschläge können bis 2. November 2012 eingereicht werden.

Erst top, dann Flop. So ließe sich die bisherige Geschichte der Biotreibstoffe zusammenfassen. Eine neue Studie unter Leitung der Empa hat die Grundlagen für die Ökobilanz verschiedener Biotreibstoffe und deren Produktionsverfahren aktualisiert. Das Fazit: Nur wenige sind in der Gesamtbilanz umweltfreundlicher als Benzin.

Bioenergie ohne verschärftes Hungerproblem: So lässt sich auf den Punkt bringen, was sich Agrarökonomen an der Universität Hohenheim vorgenommen haben. Sie analysieren deshalb weltweit verfügbare Statistiken und kalkulieren mit einem Rechenmodell, wie viel Ackerfläche weltweit für Energiepflanzen übrig bleibt, wenn die Welternährung oberste Priorität hat. In Deutschland vermuten sie ein besonders hohes Potential.

Die Diskussionen über Tank-oder-Teller und über indirekte Landnutzungsänderungen zeigen Wirkung: Die EU will eine Quote für biobasierte Kraftstoffe der ersten Generation einführen. Am Zehnprozent-Ziel hält die EU jedoch fest. Beschlossen ist noch nichts, wahrscheinlich ist der Richtungswechsel in der Energiepolitik aber allemal.

Hydrothermale Karbonisierung (HTC) steht für ein Verfahren, mit dem nahezu jede Art von Biomasse zu Biokohle verarbeitet werden kann. Die KWT Rosenkranz GmbH aus Heiligenberg hat dieses Verfahren an eine eigens entwickelte Dampfturbine gekoppelt. In Kombination ermöglicht es die Umwandlung von Schlamm aus Kläranlagen in Kohle sowie sauberes Wasser – und das umweltfreundlich und ressourcenschonend. Verwendung könnten die Endprodukte ebenfalls in der pharmazeutischen Produktion finden.

Das EU Gateway Programme unterstützt Unternehmen, die bereits nach Japan oder Korea exportieren oder dies planen. Im Rahmen von einwöchigen Unternehmensreisen nach Japan und Korea bietet das Programm die Möglichkeit die jeweiligen Märkte sowie kulturelle Unterschiede kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Die Unternehmensreisen richten sich an Healthcare- und Medizintechnik-Unternehmen sowie Firmen im Bereich Umwelt und Energie.

Das Executive Training Programme (ETP) richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen in den EU-Mitgliedstaaten, die sich im Rahmen eines mehrmonatigen Programms auf eine Tätigkeit in Japan bzw. Korea oder die Zusammenarbeit mit japanischen bzw. koreanischen Geschäftspartnern vorbereiten möchten. Anträge können bis 31. Mai 2013 eingereicht werden.

Es war nichts anderes zu erwarten – die Leopoldina Studie „Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen“ würde Wellen schlagen in den Medien und bei Fachleuten. Die Studie ist sehr detailliert, in der einen oder anderen Aussage aber auch oberflächlich. Sie ist keine generelle Abrechnung mit der Bioenergie. Wer sie dafür einsetzt, der missbraucht sie.

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Bioökonomierat startet in seine zweite Arbeitsphase. In Anwesenheit der Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF) und Dr. Robert Kloos (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, BMELV) wird am 20. September 2012 in Berlin die konstituierende Sitzung des Beratungsgremiums der Bundesregierung stattfinden.

Nach Erhebungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat sich die Anbaufläche nachwachsender Rohstoffe in Deutschland in diesem Jahr weiter auf insgesamt gut 2,5 Millionen Hektar erhöht. Das Wachstum resultiert vor allem aus dem erneut gestiegenen Anbau von Biogaskulturen. Die FNR erhebt die Zahlen jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council - ERC) ist eine von der Europäischen Kommission eingerichtete Institution zur Finanzierung von grundlagenorientierter Forschung. In regelmäßigen Abständen werden in Europa forschende Wissenschaftler dazu aufgerufen, ihre Projektvorschläge einzureichen. Die Grants des ERC mit einem Jahresbudget von mehr als 1 Mrd. Euro sind Bestandteil des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU (Programm "Ideen").



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